Jahrgang 7

Konzept zur Berufsorientierung (BO) an der RGS

Der persönliche BO –Ordner wird in Jg. 7 weiter geführt.

Im Fach Arbeitslehre/Berufsorientierung wird für alle Schüler eine Zeugnisnote erteilt (wie beim Arbeits- u. Sozialverhalten im Umlaufverfahren!).

Die Noten des Wahlplichtbereiches bleiben unberührt.

1. Verankerung im Stundenplan/ Materialen:

  • 1 BO-Stunde pro Woche (in Klassenlehrer – Hand! )
  • Berufswahl – Pass
  • Starke Seiten, Berufsorientierung 2“, Klett – Verlag
  • Beruf aktuell usw.

2. Schwerpunkte:

  • INTERESSEN
  • STÄRKEN
  • FÄHIGKEITEN
  • ERKUNDUNG (jetzt berufsbezogen)
  • DOKUMENTATION DER ERGEBNISSE MIT DEM PC

3. Inhalte:

Vorbemerkung: BO soll bis Ende Klasse 8 abschlussoffen gestaltet sein, d.h. alle Schüler „sehen“ alle Berufe. Erfolgreiche BO sollte systematisch, muss aber intensiv und ergebnisorientiert sein. Eltern dienen i.d.R. bei der Berufswahl den Schülern als Vorbilder!!

3.1. Arbeitsbereiche / -plätze vorstellen:

Eltern werden am ersten Elternabend des Schuljahres angesprochen und stellen anschließend im BO – Unterricht in der Schule und während der Wanderwoche in deren Betrieben die ausgeübten Arbeitsbereiche/ -plätze vor, alternativ können über die IHK „Praktikerteams“ zum Besuch von Jahrgangsteams geordert werden.

3. 2. Besuch von Arbeitsorten:

Der Besuch des Info-Projektes „Komm rein – Mach mit! “ im BBZ zu Beginn des

Schuljahres verschafft einen guten Überblick über viele Berufsfelder. (Achtung –

sehr gefragt rechtzeitig reservieren!)

Aus dem Zusammenhang der Themen des GL – Unterrichtes sollten einzelne Arbeitsorte besucht und die dortigen Berufe angesprochen werden.

Vorschläge:

– Griechen: Stadtverwaltung, Kreisverwaltung, Landtag, Bundestag

– Landwirtschaft: Höfe, Gärtnereien, Bauhöfe, Tierparks, Metzgereien, Bäckereien, Konditoreien, Molkereien, Keltereien, Brauereien, Zuckerfabriken, Versuchsgüter, Lebensmittellabore

– Römer: Bundeswehr, Polizei, Justiz, Verwaltung (Wirtschaft/Straßenbau)

– Jugend und Recht: Justiz, Beratungsverbände, Arbeitsverwaltung, AGGAS einladen

– Suchtprävention: Fleckenbühl – Besuch, Drachenherz etc.

3. 3. Fähigkeiten, Fertigkeiten, Interessen und Stärken der Schüler werden anhand von bereits bestehenden Materialien ( siehe Agentur für Arbeit, Starke Seiten 2, Berufswahl – Pass usw. ) herausgearbeitet und im BO – Ordner dokumentiert.

3. 4. Die Schüler erproben sich in den „Probierwerkstätten“ ( siehe Angebot von Arbeit und Bildung: Kompetente Anleitung aus verschiedenen Berufsfeldern durch ausgebildete Kräfte u./oder Meister)

Doppelstunde hierfür im Stundenplan verankern!

    1. Ende des Schuljahres: Kompetenzfeststellung nach dem Handwerklich-Motorischen- Einstellungs-Test (HAMET P– Test)

(siehe Nachbereitung! Förderkurse müssen für die entsprechenden Schüler im

8. Schuljahr in WPU 1 verankert sein!)

3.6. BliZZ – Angebote in Jg. 7 sollten das BO – Angebot erweitern und bereichern.

3.7. Während der Projektwoche könnten BO – Inhalte u. a. von Kooperationspartnern angeboten werden oder Angebote wie das „Spiel des Lebens“ usw. initiiert werden.

3.8. Einführung in Recherchetechniken mit dem PC und Hinweise auf die Gefahren des Internets (nach Medienkonzept)

3.9 Dokumentation der Ergebnisse mit OO-Writer

3.10 Durchführung des Boys-/Girlsday

3.11 Sozialpraktikum (angedacht)

3.12 Weiterführung des Sympathenprojektes

4. Kompetenzen

  • sich selbst einschätzen und Stärken entdecken
  • Beruffelder und Ausbildungsberufe kennen
  • Vorstellung von einem Berufspraktikum und einer entsprechenden Stelle entwickeln
  • Ergebnisse mit dem PC angemessen dokumentieren