RGS Digitalisierungsoffensive

Thomas C. Feber, Januar 2018, Version 2.0

Individualisierung von Unterricht durch digitale Medien im Rahmen des Masterplans „RGS 2020“

Zentrale Maßnahme: Ausstattung des kompletten kommenden Jahrgangs 8 mit Tablets, „Bring your own device“, als Pilotprojekt

INDIVIDUALISIERUNG VON UNTERRICHT STELLT AUCH DIE KOMPETENTEN LEHRER DER RICHTSBERG-GESAMTSCHULE VOR IMMER GRÖßERE HERAUSFORDERUNGEN. DIE NEUEN MEDIEN – MIT DENEN DIE RGS ÜBERDURCHSCHNITTLICH AUSGESTATTET IST – SIND AN IHRER KAPAZITÄTSGRENZE ANGELANGT, ES IST KAUM NOCH MÖGLICH COMPUTERRÄUME ODER MOBILE RESSOURCEN FÜR BEISPIELSWEISE ONLINE-DIAGNOSTIK ODER INTERNET-RECHERCHE ZU RESERVIEREN.

ÜBER DIESEN ALLTÄGLICHEN BEDARF HINAUS STELLT AUCH DIE PÄDAGOGISCHE FORSCHUNG FEST, DASS DIGITALISIERUNG EIN AN SCHULEN VERNACHLÄSSIGTES HANDLUNGS- UND SCHULENTWICKLUNGSFELD IST. DIES TRIFFT AUCH AUF DIE RICHTSBERG-GESAMTSCHULE ZU.

DENNOCH STELLEN SICH VON SEITEN DES SCHULTRÄGERS, DER LEHRERINNEN UND LEHRER UND DER ELTERN ZAHLREICHE FRAGEN, OB DENN SCHÜLEREIGENE TABLETS („BRING YOUR OWN DEVICE“) DER SEGENSBRINGER SCHLECHTHIN SEIN KÖNNEN. AUF DIESE FRAGEN VERSUCHT DIESES THESENPAPIER ERSTE ANTWORTEN ZU GEBEN.

Fragen, Begründungen, Hinweise, …
für die Lehrkräfte

Gerade eine inklusiv arbeitende integrierte Gesamtschule sieht sich tagtäglich mit den Herausforderungen einer heterogenen Lerngruppe konfrontiert. Die Richtsberg-Gesamtschule stellt sich traditionell und erfolg-reich dieser Herausforderung – im Gegensatz zu anderen Schulen, die Heterogenität verleugnen oder durch Aussortieren und Querversetzungen „lösen“.
Lernen und Lehren in zunehmend heterogenen Lerngruppen kann durch den Einsatz mo-derner Hilfsmittel besser gelingen.

Wie im Qualitätsbereich VI des Hess. Referenzrahmen Schulqualität festgelegt, geht es bei Lernprozessen an den Schulen um Aufbau von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen, es geht um die Gewinnung neuer Erkenntnisse, ihrer Präsentation und um Kommunikation im Unterrichtsprozess.

Es geht um strukturierte und transparente Lehr- und Lernprozesse, um Variabilität von Lernangeboten und um lernwirksame Nutzung der Unterrichtszeit.

Heterogene Lernvoraussetzungen sind zu berücksichtigen, Diagnoseinstrumente einzusetzen und individuelle Leistungsrückmeldungen zu geben. Der Unterricht soll selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen fördern – ebenso wie kooperative Lern- und Lehrmethoden.

Ein lernförderliches Klima und eine lernförderliche Lernumgebung sind Voraussetzung dafür.

Um diese Ziele zu erreichen, können mobile Endgeräte den Schülerinnen und Schülern bei ihren Lernprozessen hilfreich sein und den Lehrerinnen und Lehrern eine individualisierte Planung alltagstauglich ermöglichen.

Die sogenannten Tablet-Klassen zeichnen sich durch technisch unterstützte, intensivierte Gruppenarbeit aus. Den Schülerinnen und Schülern stehen auf ihren Tablets notwendige Materialien und Methoden ebenso wie individualisierte Aufgabenstellungen jederzeit und sowohl in Schule als auch zu Hause zur Verfügung. Der Fokus der Lernprozesse kann auf Diskussion, gemeinsamem Lernen und/oder dem gemeinsamen Erstellen von Lernprodukten/Präsentationen liegen. Insbesondere Präsentationstechniken sind auf einem Tablet bereits integriert (wie bspw. Power-Point, Dokumentationsmedien, Nachschlagewerke, Hintergrunddokumentationen, 3D-Animationen und vieles mehr).

Auch die Dokumentation von Lernprozessen wird vereinfacht, da das Instrument dazu bereits zur Verfügung steht. Dadurch wird im Umkehrschluss auch die Planungskompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert, weil vorher überlegt und diskutiert werden muss, in welcher Reihenfolge was (und die Möglichkeiten des Tablet nutzend) wie dokumentiert wird. Dadurch wird auch erworbenes Fachwissen noch einmal vertieft.

Die pädagogische Forschung zeigt, dass Schülerinnen und Schüler mit einem I-Pad ei-nen höheren mittleren Lernzuwachs haben (wobei auch in diesem Bereich gilt, das es ja keine 1:1 übertragbare Vergleichsgruppe gibt, s.u.a. http://www.geo.de/magazine/geo-magazin/1425-rtkl-lernen-mit-neuen-medien-digital-macht-schlau)

Die Zusammenarbeit der Lehrkräfte wird mit der Einführung von I-Pad-Klassen wesentlich erleichtert. Der Austausch von Unterrichtsmaterial ist niedrigschwellig möglich, nichtsdestotrotz kann jeder Lehrer, jede Lehrerin sei-nen/ihren Unterrichtsstil – im Rahmen der Beschlüsse – beibehalten. Kopieren und laminieren entfällt, durch eine geschickte Archivierung sind alle (!) Unterrichtsmaterialien (auch die aus vergangenen Jahren) direkt zugänglich und können an die Schülerinnen und Schüler weitergegeben werden.

Das „Herzstück“ ist die Einrichtung von sogenannten digitalen Unterrichtskursen, die letzt-endlich nicht mehr Aufwand bedürfen als die Planung einer Unterrichtseinheit über ein Halbjahr hinweg.

Auch die Feststellung des (aktuellen) Leistungsniveaus einer Lerngruppe wird durch digitale Medien vereinfacht.

(Schul-)Bücher – auch die vergangener Jahrgänge – stehen den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern jederzeit zur Verfügung. So kann auch binnendifferenziert Stoff vom vergangenen Schuljahr mit bekanntem Material und bekannten Büchern wiederholt werden. Weitergehendes, multimediales Material, passend zum (E-)Buch steht immer und überall individualisiert zur Verfügung.

Auch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben bessere Chancen in einem technisch unterstützten binnendifferenzierten Unterricht. Durch die zur Verfügung stehenden differenzierten Unterrichtsmaterialien können sie dem Thema auf ihrem Niveau folgen, Schüler mit motorischen Einschränkungen können ebenfalls mit I-Pads arbeiten, Seh- oder Hörgeschädigte mit technischen Hilfsmitteln besser dem Geschehen folgen.

Die Digitalisierung von Unterricht ist in den meisten Bereichen so weit fortgeschritten, dass es zu allen Themen bereits einen großen Fundus an Arbeitsblättern und Unterrichtsmaterialien gibt. Diese werden (urheberrechtlich abgesichert) auch auf Kollegen/innen-Ebene zur Verfügung gestellt und sind – und das ist ein großer Vorteil – jederzeit im Unterrichts-raum abrufbar.

Die von uns benutzten Schulbücher stehen auch in digitalisierter Form zur Verfügung, von den (geringen) Einsparungen können zusätzliche Apps nach Wunsch der Lerngruppe und/oder der Lehrer/innen angeschafft werden.

Durch die Einrichtung von digitalisierten Unterrichtskursen haben die Schülerinnen und Schüler auch zuhause Zugriff auf Material, das der Lehrer, die Lehrerin für diesen Kurs/Klasse speziell zur Verfügung stellt.

Die im Laufe der langen Praxis gesammelten Materialien können technisch leicht digitalisiert und somit den Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht werden, erprobtes Unterrichtsmaterial bleibt auch im digitalisiert-unterstützten Unterricht verfügbar.

Für die RGS bietet es sich hierbei beispielsweise an, einen Digitalisierungsservice einzurichten, hier kann das Modell einer Schülerfirma sinnvoll Anwendung finden und/oder eine GTS II-Angebot Schüler/innen nachhaltig qualifizieren.

Darüber hinaus haben an der RGS bereits viele Fächer ihre Medien digitalisiert zur Verfügung gestellt, so dass auch diese jederzeit und überall abgerufen werden können.

Moodle kann völlig problemlos in einen Jahrgang eingebunden werden, alle Vorteile einer Online-Lernplattform können nun erst richtig zum Wirken kommen. So können beispielsweise auch Einverständniserklärungen der Eltern für Projekte und/oder Fahrten online abgewickelt werden.

Unterricht wird planungssicher dadurch, dass das Medium Tablet und die darauf befindlichen Unterrichtsmaterialien jederzeit zuverlässig zur Verfügung stehen. Dies muss und wird gewährleistet sein! (Kein: „Sorry – ich habe mein Buch, meine Hausaufgaben, meine Präsentation, … vergessen!“)

Natürlich werden wir im notwendigen Umfang Lehrer/innen-Fortbildungen zur Nutzung des IPads anbieten und planen für Januar/Februar 2018 Besuche mit Lehrer/innen (und Eltern?) zu Schulen, die seit langem flächendeckend (!) mit IPads arbeiten.

Fragen und Hinweise, …
für Eltern

Die Eltern der Richtsberg-Gesamtschule haben bei der Anmeldung ihres Kindes eine ganz bewusste Entscheidung für Inklusion und für Integration getroffen. Die Eltern haben damit aber auch ihr Ver-trauen in den Lehrkörper der Richtsberg-Gesamtschule dokumentiert, dass ihr Kind als Teil der bunten Schulgemeinde der Richtsberg-Gesamtschule, mit seinen jeweiligen Fähigkeiten und Fertigkeiten, aber auch Defiziten und Herausforderungen individuell adäquat bestmöglichst gefordert wird. Ebenso ist es eine bewusste Entscheidung für Inhalte und Formen der Kultur.Schule gewesen.
Dieser Erwartungshaltung wird die Richtsberg-Gesamtschule gerecht. Trotzdem ist auch hier Entwicklungspotential nach oben, denn es ist immer wieder herausfordernd, allen gerecht zu werden.

Mit einem Tablet kann es gelingen, die beiden Lernräume Schule und Familie besser miteinander zu vernetzen. Die Arbeits- und Lernform des Tablets entspricht letztendlich der realen Lebenswelterfahrung der Kinder und Jugendlichen im digitalen Zeitalter. Ein ganz pragmatisches Beispiel ist Vokabellernen in Englisch: Hier zeigen die Erfahrungen, dass das auf dem Tablet besser passiert als in Papierform, hier steigt durch die Nutzung digitaler Medien die intrinsische, die innere Motivation der Schüler/innen. Die nach wie vor notwendige Kontrolle von Hausaufgaben und/oder außerschulischen Arbeiten durch das Elternhaus wird durch digitale Medien vereinfacht, vielleicht können auch Konflikte vermieden werden.

Das Tablet vereinigt die meisten der im Unterricht notwendigen Werkzeuge zur Organisation von Unterrichtsmaterial, zur inhaltlichen Recherche, zum Dokumentieren und zum Präsentieren. Das Tablet kann in sämtlichen Unterrichtsphasen sinnvoll ein-gesetzt werden und steht gleichzeitig, mit denselben Medien und Materialien, die im Unterricht benutzt wurden und werden, auch dem außerschulischen Lernen zur Verfügung.
Selbstredend werden die Kulturtechniken Lesen und Schreiben nicht vernachlässigt. Handschriftliche Notizen, Skizzen, Bilder, … können aber einfach über Abfotografieren allen zur Verfügung gestellt werden. Onlinediagnosebögen werden auch heute schon digital ausgefüllt und auch der immer wieder geäußerte Wunsch nach Erlernen des 10-Finger-Tastaturschreibens widerspricht ja nicht dem Wunsch nach Erlernen einer guten Handschrift.

Durch die Einbindung der Eltern in die Nutzung dieses digitalen Mediums wird der Kontakt zur Schule vereinfacht und verstetigt.

Die Richtsberg-Gesamtschule hat – wie andere Schulen auch – auch den Auftrag Medienkompetenz den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln und so zu kultivieren, dass digitale Medien einen Gewinn für unsere Gesellschaft darstellen können.

Darüber hinaus hat sie den Auftrag über die nega-tiven Auswirkungen zu informieren. Es ist un-bestritten, dass stundenlanges starres Sitzen vor Computer und Co. zu Bewegungsarmut, Übergewicht und einem negativ veränderten Sozialverhalten führt. Mit der Einführung von Tablet-Jahrgängen ist es den Lehrerinnen und Lehrern aber möglich, Computernutzung zu dosieren, diese Geräte genau dann in die Lernprozesse zu integrieren, wenn sie benötigt werden und auch wieder wegzulegen, wenn beispielsweise präsentiert oder diskutiert werden soll. Gerade das „Weglegen“, das Hinwenden zu sozialen Lernformen wird somit trainiert.

Mit der flächendeckenden Einführung von Tablets stellt sich die Richtsberg-Gesamtschule daher der Heranführung von jungen Menschen an das digitale Zeitalter. Geräte werden nicht verteufelt, sondern positiv genutzt und negative Auswirkungen anschaulich thematisiert.

Dennoch werden, glaubt man den Erfahrungen der Schulen, die seit Jahren mit Tablet-Klassen arbeiten, Tablets die bisherigen Unterrichtsmedien nicht komplett ersetzen können. Die Flexibilität beispielsweise eines im Unterrichtsgespräch entwickelten Tafelbildes, kann ein Tablet (noch?) nicht ersetzen. Schulen berichten (bei flächendeckender Einführung) von einem durchschnittlichen Nutzungsgrad von 30%, je nach Fächern oder der Zeit.

Insbesondere auch für die Arbeit im Bereich der Kulturschule, für die Ermöglichung von musisch-ästhetischen Zugängen, aber auch für die Dokumentation von kreativen Tätigkeiten und das Erstellen eigener kreativ-ästhetischer Produkte bietet ein Tablett herausragende Möglichkeiten.

Darüber hinaus ist es mit diesen Medien möglich, Modelle für den natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht zu präsentieren, die im schulischen Alltag so und in dieser Professionalität nur sehr aufwändig zur Verfügung stehen. Naturphänomene, Gewässererkundungen oder Umfragen können somit auch „in der Natur“, „in der Gesellschaft vor Ort“ untersucht, dokumentiert und präsentiert werden. Am Beispiel Mittelalter in Marburg kann dies verdeutlicht werden: online verfügbare 3-D-Präsentationen/Animationen führen in das Thema ein, Arbeitsgruppen werden gebildet, Kriterien herausgearbeitet, in Schülergruppen werden mit IPads dann schließlich Marburgs mittelalterliche Spuren vor Ort erkundet und diese können dann in einem gemeinsam erstellen E-Book zusammengefasst werden.

Häusliche Unterstützung durch die Eltern wird durch die Umstellung auf e-books vereinfacht und enger an den Unterricht angebunden: Schülerin-nen und Schüler können in diesen Büchern Notizen anfügen, selber Hervorhebungen tätigen und auch Übungsbögen, die zu den Büchern gehören, ausfüllen. Die inzwischen von zahlreichen Schulbuchverlagen zur Verfügung gestellten ergänzenden Videos und Audios stehen den Kindern direkt und individuell zur Verfügung. Lerndiagnosebögen und entsprechende Übungsbögen stehen jederzeit zur Verfügung.

Die Anschaffung eines Taschenrechners wird durch die Investition in ein Tablet erspart. Die Investition in ein Tablet wird auch mittelfristig dazu führen, dass wir die Kopierkostenumlage reduzieren können, die Anschaffung eines eigenen Tablets oder PCs kann eingespart werden, unter Umständen auch das Geld für einen Fotoapparat oder eine Videokamera.

Wir werden die Tablets so beschaffen, dass eine Versicherung (vergleichbar mit einer Vollkasko-Versicherung bei Autos) eingeschlossen ist und bei einem Finanzierungszeitraum über 3 Jahre monatliche Kosten um 11,- € entstehen. Das Tablet geht sofort in ihren Besitz über, eine Nutzungsvereinbarung muss unterschrieben werden, damit die RGS das IPAD in der Schule administrieren darf.

Wir werden für Kinder aus Familien mit geringem finanziellen Spielraum die Tablets mit 50% bezuschussen können, so dass monatliche Kosten von rund 5,- € entstehen. In diesem Fall bleiben die Tabletts aber im Besitz der Schule.

Wir sind uns sicher, dass an der Richtsberg-Gesamtschule als inklusiv arbeitende integrierte Gesamtschule die Nutzung von Tablets im Unterricht Chancen, Möglichkeiten für individualisierten, fördernden und fordernden Unterricht bietet, die mit herkömmlichen Mitteln nur schwer zu erreichen sind. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler verantwortlich auf das digitale Zeitalter vorbereiten, wir wollen, dass sie individualisierte Werkzeuge in die Hand bekommen, die ihnen helfen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten auszubauen.

Stand der Dinge zur Digitalisierungsoffensive an der Richtsberg-Gesamtschule
Januar 2018

Am 11. Dezember 2017 hat die Gesamtkonferenz der Richtsberg-Gesamtschule einstimmig (!) beschlossen, die Digitalisierungsoffensive an der Richtsberg-Gesamtschule mit dem kommenden Jahrgang 8 zu starten. Am selben Abend gab es ein eindeutiges Votum des Jahrgangselternabends: Lediglich 6 % der anwesenden Eltern meldeten weitere Fragen an, ohne das Projekt prinzipiell in Frage zu stellen.
Unsere weiteren Schritte:

  • Wir werden nun im Januar/Februar Schulen in Göttingen/Hannover besuchen, die Erfahrungen mit der jahrgangsbreiten Einführungen von IPads gesammelt haben, die Fa. Adam-Soft wird eine spezifizierte Homepage einrichten, mit der IPads ausgewählt und finanziert werden können.
  • Wir werden einen weiteren Elternabend machen, um die vorhandenen Fragen transparent zu beantworten.
  • Am 13.12. fand ein erstes Gespräch mit dem zuständigen Referat des HKM und dem Staatlichen Schulamt statt. Beide überlegen, ob unsere Digitalisierungsinitiative als Pilotprojekt aufgenommen werden kann. Die konzeptionelle und organisatorische Umsetzung wird ausdrücklich gelobt.
  • Wir werden uns um weitere Unterstützung des Schulträgers bemühen.
  • Wir werden zwischen Oster- und Sommerferien die technischen Voraussetzungen für den IPad-Jahrgang mit Apple-Support schaffen.
  • Wir werden entsprechende Fortbildungen für die Fachlehrerinnen und Fachlehrer des kommenden Jahrgangs 8 anfordern und durchführen.
  • Eine Arbeitsgruppe aus Lehrern/innen, Eltern und Schüler/innen wird die Arbeit begleiten und nach dem ersten Halbjahr erste Ergebnisse vorlegen.
  • Ein Finanzierungsplan wird Ende Februar vorliegen, wenn es Rückmeldungen von Seiten des Schulträgers zu unserem Antrag gibt.
  • Wir werden Kontakt halten zu den Schulbuchverlagen, um günstige Konditionen für unsere Schülerinnen und Schüler zu verhandeln.

Ziel soll sein, bereits im Zeitraum zwischen Oster- und Sommerferien die IPads im schulischen WLAN austesten zu können, um nach der Wanderwoche im Jahrgang 8 mit der Arbeit an den IPads starten zu können.